(Kurz)Tour 2 Festungsruine Pyrelade
Neuer Tag - Neues Glück
Nach dem aufstehen gilt der erste Blick dem Wetter draussen. Ne..Ne...es ist wolkig und es tröpfelt auch schon wieder.
Unser Wetterfrosch lässt sich heute früh nicht blicken. Da hat er aber Glück......Grrrrr...!
Also zurück in die warme Hütte und erstmal lecker frühstücken. Da Ute und Uli heute keine Zeit für uns haben beschliessen wir heute mal auf eigene Faust was zu unternehmen. Michael und Andrea wollen alleine los und so starten Ulrike, Dirk und die Aschebercher Crew zusammen Richtung "Pyrelade" wo wir zu einer alte Festungsruine fahren wollen. Dies liegt nicht so weit entfernt und wir wollen bei diesem "herrlichen" Wetter auch nicht solange unterwegs sein.
So gehts gemütlich Richtung Millau wo wir dann links abbiegen und nach ein paar Kilometern unser Ziel erreichen.
Zur Festung gehts eine steile, buggelige Schotterpiste hoch. Ulrike erzählt uns oben am Parkplatz, dass das heute die erste richtige Schotterstrecke ihres Lebens war und sie doch ein bisschen "Bauchnabelsausen" hatte. Hat aber doch gut geklappt.
Ein paar Meter zu Fuss und wir stehen vor der Ruine. Wir wollen eigentlich rein aber an der Türe steht ein Schild mit Eintrittszeiten. Wir sind latürnich wieder zu spät. Geschlossen. Da müsse mer halt ausse rum dappe. Gesagt, getan und den Fotoapparat heiss laufen lassen.
Wenns einen steilen Berg hinauf geht muss man auch wieder herunter. Logisch.
Ulrike beäugt argwöhnisch die Holperstrecke und sieht in der Ferne einen kleinen weissen Punkt, besser gesagt einen Transporter der sich den Berg herauf quält. Da dieses Teil die ganze Breite der schmalen Strasse für sich beansprucht, verlässt Ulrike der Mut. Dirk fährt mit Ulrike zusammen den Berg hinunter und holt danach die F650.
Da S......wetter will sich nicht bessern, Motorradfahren macht so nicht unbedingt Laune und so fahren Dirk & Ulrike wieder nach Lapanousse zurück.
Wir wollen noch eine kurze Schleife frei Schnauze drehen und treffen uns gegen Nachmittagauf "La Placette" wieder.
Ulrike erzählt uns, dass sie kurz nach "Chateau Severac" gefahren sind um ein halbes Hähnchen zu essen.
Der "Göker" ( Hahn ) war aber nach Aussage der beiden geschmacklich jenseits von gut und böse. Was tun mit der "Geflügelleiche"??
Als absolute "Tierfreunde" die allzeit ums Wohl der ansässigen Strassentiger besorgt waren, wurde dann das Teil an eine herumstreunende Samtpfote verfüttert.
Die Katze soll sich nach Aussge von Ulrike gefreut haben und den Gockel mit Heisshunger ( Hunger macht unvorsichtig ) verzehrt haben.
Wir haben dann gefrozzelt....das arme Tier wird Stunden später heftiges "Ranzenblitzen" bekommen haben und sich auf Jahre weigern von Touristen was anzunehmen((((((((((((((((
Die aktuell voherrschende Wetterlage war auch ein von uns "beliebtes" Thema bei den geselligen Runden. Jeden Morgen sollte ja die Sonne scheinen.....Maybe.
Wie gesagt es war AUGUST und hier war Fröstelära angesagt.
Wir waren der Überzeugung dass hier soviel Wasser vom Himmel fällt und dass sogar die zahlreich vorhandenen Frösche ihr Bündel packen und deswegen auswandern werden.
Wir haben dann ad absurdum kleine Schiffchen gebaut und Uli sollte als Gondoliere die armen Viecher retten. Wir wollten dann schon eine Filmdokumentation mit dem Thema " die Flucht der Frösche aus Lapanouse " drehen.
Das verstehen nur Insider..........
Nun muss man fairerweise dazu sagen: wenn das alles nicht so gepasst hätte, sprich der sich dort gefundene Personenkreis, wären wir wohl nach 2 Tagen ins warme weitergefahren.....Aber es hat halt gepasst.
