17.Tag 31.05.2009 ----- von Edinburgh nach Newcastle
und
18.Tag 01.05.2009 ----- Heimreise von Ijmuiden nach Aschaffenburg
Letzter Tag in Schottland. Ebenso das letzte full scottisch breakfast. Danach verabschieden wir uns von Susan und David, unseren netten Gastgebern der letzten 2 Tage.
So machen wir uns auf den Weg nach Newcastle.
Da es noch ziemlich früh am Moorgen ist sind die Strassen Edinburghs noch ziemlich leer und so kommen wir zügig aus der Stadt heraus.
Der Weg führt uns Richtung Dunbar an die schottische Ostküste und dann weiter nach dem kleinen Küstenörtchen St.Abbs.
Hier werden dann im Springbank Cottage unsere letzten schottischen Barmittel in Cappucino umgesetzt. Die Chefin des Hauses erinnert sich beim Anblick der vielen Münzen auf dem Tisch lachend an mich. Bei der Schottlandtour 2007 hatten Purzel und ich hier auch Station gemacht. Damals hatte ich die freundliche Wirtin aufgrund unserer knappen Geldreserven mit einer handvoll Münzen in der Hand gefragt...how much coffee we will get for this 2 pounds and some pence more..?!
So sitzen wir dann amüsiert am Tisch und geniessen den strahlend schönen Tag. Es sind unsere letzten Momente in Schottland....Was'n Scheiss...!!
Lamberton..Grenze zwischen Schottland - England
Jetzt verlassen wir endgültig die gemütlichen Küstenstrassen und setzten die Fahrt auf der A1 fort.
Autobahn...ich liebe es..!!
Alle paar Kilometer wird der Highway von Kreiseln unterbrochen.
Wir überqueren den Grenzfluss River Tweed. Dann laufen wir den Parkplatz bei Lamberton an. Hier ist die Grenze zwischen Schottland und England.
Die jeweiligen Fahnen flattern im Wind und niedrige Steimauern auf den umliegenden sattgrünen Wiesen zeigen den Grenzverlauf.
Die A1 verlassen wir unzählige Kreisel später an der Einmündung der B 1342 Richtung Bramburgh.
Kurz vor Bramburgh machen wir in Budle auf einer Anhöhe gegenüber der Budle Bay einen Stop. Eine riesige Bucht mit traumhaften, weissen Stränden liegt vor uns.
Ein paar Kilometer weiter erreichen wir dann Bramburgh mit seinem imposanten Castle. Auf der Suche nach einem Parkplatz landen wir auf einem Campingplatz vor den Dünen der Nordsee. Wir erspähen eine knallrote Grillstation und nutzen die Gunst der Stunde um noch etwas essbares einzuwerfen.
Die Grillchefin, Joulie genannt, ist ein absolutes Unikum von Mensch. Eine richtige Blabbermaschine mit der wir so richtig ins Gespräch kommen. Sie ist Amerikanerin und hat hier irgendwann ihren Ehemann Doug kennengelernt. Seitdem grillt sie hier allerlei leckere Sachen für die Touristen. Uns empfiehlt sie....grilled SWAIN...ist dialektisch Schweineburger. Ich nutze dann auch noch die Gunst der Stunde und kaufe zur Belustigung aller Anwesenden ihre Basecap ab. Braucht zwar ein bisschen Überredungskunst aber wir sind ins Geschäft gekommen.
Die wunderschönen kilometerlangen Strände hinter den Dünen kann ich leider nur kurz in Augenschein nehmen da die Zeit zum Aufbruch drängt.
Newcastele...die King of Scandivia wartet schon auf uns
Gesättigt durch die SWAINS-Burger nehmen wir dann die letzten 70 Kilometer nach Newcastle in Angriff. Eine Beschreibung der Fahrt verkneife ich mir...unspektakulär.
Wir erreichen Newcastle in Time müssen aber noch bis zum einchecken ca. eine halbe Stunde warten.
Das Terminal steht voll mit Motorrädern. Wo die wohl in Schottland waren..?...wir haben die zwei Wochen nur unsere besagten "4 Berliner" gesehen. Ansonsten nur vereinzelt ein paar Schotten. Sonst niemanden..??? Die kennen anscheinend nur den Whisky-Trail - Edinburgh und Inverness.
Dann gehts endlich los...einchecken...Moppeds verzurren...ab in die Kabine...duschen und dann ab aufs Sonnendeck und die Ausfahrt bei herrlichstem Sonnenschein geniessen.
Hier treffen wir auch unser Wanderehepaar Gregor und Anette wieder die wir ja in Ullapool kennengelernt hatten.
Später dann das obligatorische Abendbuffet. Wieder vom feinsten. Ein paar Guiness später den geilen Sonnenuntergang zu Gemüte geführt und dann ab in die Falle.
Heimreise von Ijmuiden nach Aschaffenburg
Ausgeschlafen wachen wir in unserer Kajüte auf. Nach der Körperpflege gehen wir hinauf aufs Sonnendeck. Es verspricht ein schöner Tag zu werden. Sonne pur.
Nach dem Frühstück wird das ganz Gepäck fertig verstaut und dann kommt auch schon Ijmuiden in Sicht.
Die Heimreise bedarf keiner Kommentierung....Autobahn halt.
Irgendwo, kurz vor Emmerich halten wir auf einem Parkplatz. Hildes Hinterteil braucht eine Verschnaufspause.
Hier verabschieden wir uns auch von unseren Wülfrather Freunden die die letzten Kilometer bis nach Hause auf der Bundesstrasse zurück legen wollen.
Würden wir ja auch gerne tun aber wir haben noch ein gutes Stück bis nach Ascheberch.
So also tschüss ihr beiden. Umarmung und Küsschen und wir machen uns kurz später auch wieder auf die Socken...die Heimat ruft. Gegen abend sind wir dann eingetrudelt.
so....
das wars jetzt mit der Tourbeschreibung "Schottland over again 2009"
isch haabe fertig
Ich hoffe nichts wichtiges vergessen zu haben ausser
Schottland war einfach supertoll
und
wir werden uns wiedersehen
unsere Berliner
PS: ein Nachtrag
Tage später sind dann die ersten Mails eingetrudelt darunter auch eine unserer Berliner, die wir unterwegs getroffen hatten.
ein weiteres Missgeschick des Kollegen Ralf...der mit der Batterie und dem abgefahren Reifen
Nachricht Brigitte Schoof:
Viele Grüße von den 4 Berlinern, die euch in Schottland
dauernd über den Weg gelaufen sind!
Wir hoffen, dass ihr alle gut zu Hause angekommen seid. Der Chaot mit
der kaputten Batterie hat am letzten Tag auch noch seine gesamten
Papiere verloren. Durften trotzdem wieder nach Holland einreisen.
Bis irgendwann... vielleicht wieder in Schottland...
ps. Auch wenn die Batterie kaputt war, haben die Pneus bis nach Hause
gut durchgehalten!
Dieses Bild haben sie irgendwo in Deutschland fotografiert. Purzel weiß Bescheid...!!!
Die Purzelbiker wünschen viel Spass beim lesen dieses Tourberichts.
Auch würden wir uns über Rückmeldungen oder einem Feedback auf unserem Gästebuch freuen.
Also viel Spass....wir hatten ihn..!!!
Auch hier noch der Hinweis auf die Seiten unserer Wülfrather Freunde die bestimmt noch das eine oder andere in ihrem Reisebericht aus Ihrer Sicht zu sagn haben.
