kurzes Vorwort

 

Endlich, nach einem Jahr, ist die Zeit der Vorbereitung vorbei und es geht heute endlich los.


Genug Zeit für die Streckenplanung, Fährschiff Buchungen, Organisation und Buchungen der allabendlichen B&B's und so vieles mehr was beachtet werden musste.

 

Wie zum Beispiel die freundlichen Vorwarnungen schottischer Motorradfahrer die so einige unserer geplanten "Offroadstrecken" schon selbst abgefahren sind.

 

Sollte wohl bedeuten....uffpasse.....!

Aufgrund  dieser aufschlussreichen Bilder haben wir uns doch dazu entschlossen, sicherheitshalber unsere beiden Bikes auf Stollenreifen TKC 80 umzurüsten.  
 

Geländetest
Geländetest

Gesagt, getan.

 

Beide Bikes wurden dann vorab an einem schönen Sonntag ausgiebig auf Wald und Wiesenwegen des Spessarts und Odenwaldes getestet.

 

War ne schöne Sauerei.....danach!

 

Hat aber Laune gemacht.

 

 

Ich ( Alfred ) denke im nachhinein, auch wenn ich nur in Gedanken dabei war, dass alles ganz gut geklappt hat. Aber dazu später mehr.....!

 

 

 

 

Und nun zu den Tourberichten

 

Freitag, der 15.05.2009. Erster Tag. Abfahrt nach Wülfrath

 

 

Alfred: ganz weit und kaum wahrnehmbar höre ich melodische Töne, die in der Lautstärke immer intensiver werden.

 

Es ist der Wecker der mich so langsam erwachen lässt. Ein Auge öffnet sich und blinzelt in den Tag.

 

Es ist bewölkt, keine Sonne zu sehen und sichtlich zu früh zum aufstehen. Ich bin müde und will noch ein "bisschen" dösen.

 

Also den Quälgeist von Wecker ausschalten und nur noch ein viertel Stündchen entspannt zurück ins Kissen sinken, sich gähnend strecken und langsam ins Reich der Träume hinüber gleiten.

 

Ich schrecke hoch, bin schlagartig wach. Irgendwas stimmt nicht, aber was?

 

MERDE, es ist schon 9°°Uhr und um 10°°Uhr  habe ich ja eine Verabredung mit Hilde & Jürgen. Heute fahren wir ja nach Schottland. Nicht ganz, erstmal nach Wülfrath zu Uli & Dirk.

 

Ich muss mich sputen. Kurze Dusche, ein Kaffee  muss sein, in die Motorradklamotten gesprungen und ab in die Garage. Gott sei Dank habe ich gestern noch alles aufgerödelt und so steht das Mopped abfahrbereit da. 9:50 laufe ich dann bei Hilde & Jürgen ein, die schon auf mich warten. 

 

 

 

Kurzes Blablabla....dann gehts endlich los.

 

Jürgen fährt voraus und da wir eigentlich genug Zeit haben und wir Autobahnfahrten nicht sonderlich lieben, hatten wir uns entschieden über Landstrassen zu fahren....wenn das Wetter gut ist..!

 

Na ja, aber Petrus meint es ja heute früh nicht sonderlich gut mit uns.

 

Oder soll das etwa schon die "Einstimmung" auf Schottland sein..?

 

Jedenfalls begleitet uns Nieselregen  durch den Spessart bis nach Wächtersbach, am Hoherodskopf erwartet uns dickster Nebel, heftiger Regen und die Temperaturen fallen bis auf 5°Celcius. Fehlt nur noch dass es das schneien anfängt.

 

Bei solchem Wetter ist Landstrasse nicht so sehr empfehlenswert und der restliche Weg nach Wülfrath wird dann doch auf der "geliebten" Autobahn zurückgelegt.

 

 

 

Regenpause
Regenpause

 

 

Irgendwann hat es dann doch noch aufgehört zu regnen aber die Wolken hängen immer noch tief und bedrohlich schwarz über uns.

 

 

Also schnell eine Pause einlegen und wie man sehen kann hat uns das schlechte Wetter die Laune nicht verdorben.

Ankunft
Ankunft

 

 

Gegen 16:00 sind wir dann bei Krämers in Wülfrath eingelaufen.

 

Was für ein Hallo. Ulrike hat uns schon mit Kaffee und Kuchen erwartet.

 

Kurz danach hatten wir schon Bauchweh vom vielen Lachen, ei derweil wir Ulrike einen Translator zum ausprobieren mitgebracht haben.

 

Want to learn Hessian?für Anfänger.

 

Der absolute Kracher daraus war die Übersetzung von:  

 

really....the most Popular Hessian Phrase. Wir alle sind bald gestorben vor lachen!

 

 

Hä?..... Excuse me Sir, could you please be so kind to repeat your statement. I couldn't hear you well.....

 

 

Abends gabs dann lecker Familienpizza und es wurde viel geredet und gefragt....habt Ihr alles....hast du dies und das dabei....

 

Ulrike  war äh bissje aufgeregt und wäre am liebsten sofort gefahren. Wir haben uns aber dann  doch darauf geeinigt erst am nächsten Tag, so um 10:00 Richtung Ijmuiden aufzubrechen. Da ist das Zeitpolster bis zur Abfahrt der Fähre um 17:30 groß genug.

 

Um 23:00 war dann  endgültig Augenpflege angesagt, will heissen wir sind ins Bett gegangen.

 

 

 

 

zu Tag  1,  2,  3,  4,  5,  6,  7,  8,  9,  10,  11, 12, 13,  14,  15+16,  17+18,  >>              << zurück zum Anfang >>