Frankreich 2014

 

               

          . . . Le Petit Maclu - Cascades du Herisson 


                         -  Provence  -  Bauduen


                                    -  Grand Canyon du Verdon . . .

 

 

Es ist wieder Urlaubszeit......

Da der Onkel seit geraumer Zeit "Rücken" hat, entfällt leider auch weiterhin Mopped fahren...Grrrrr.......


Also geht es wieder mit dem VW-Bus auf Tour. 2 Wochen in die Provence nach Bauduen.


Da wir dieses Mal nicht auf einem Rutsch durch fahren wollen, haben wir auf halber Strecke einen Kurzaufenthalt am 7 Seen Gebiet östlich von der Gemeinde "Le Frasnois" eingeplant. Am späten Nachmittag kommen wir an und stehen inmitten wildromantischer  Natur direkt an einem kleinen See, genannt " Le Petit Maclu". Wir gehen noch etwas am Uferpfad spazieren und Suma geniesst es sichtlich im kristallklaren Wasser des Sees zu baden.

Abendessen und dann machen wir uns für die Nacht fertig und sinken müde in die Kissen.


Am nächsten morgen scheint die Sonne und nach einem ausgiebigen Frühstück wollen wir dann die Cascades du Hérisson (dt. = die Wasserfälle des Hérisson), gelegen im Französischen Jura in der Franche-Comté in Frankreich zu Fuß erkunden.

Der Ausgangspunkt der Wandertour befindet sich direkt hier an unserem Standplatz.

Der Hérisson fließt am Ende einer Schlucht in sieben Wasserfällen aus einer Höhe von 805 Metern über insgesamt 280 m in die Tiefe. Ein markierter Fußpfad führt an zahlreichen Wasserfällen, -becken und Höhlen vorbei. Die Cascade de l'Éventail (65 m) und die Cascade du Grand Saut (60 m) sind Höhepunkte des 3,7 km langen, gut begehbaren Wanderweges.



Die gestrige Wanderung entlang des Herisson war wirklich ein Highlight auch wenn wir für die insgesamt 15 Kilometer den ganzen Tag gebraucht haben und Suma abends komplett platt war. 

Die komplette Region der 7Seen im Jura empfiehlt sich auch absolut für einen längeren Aufenthalt. Natüüür püür.!!!


Am nächsten Morgen regnet es leicht. Wir besichtigen noch kurz den Hauptwasserfall des Herisson im Talausgang. Weiter gehts Richtung Provence über den Pont Poitte. Hier sehen wir uns die Les Marmites ( Strudellöcher ) im Fluß L'Ain an, die sich tief in die Felsen im Fluß eingegraben haben.


Wir müssen uns sputen, da uns durch die mehr oder weniger geplanten Fotostops die Zeit wegläuft. Wir müssen weiter Richtung Provence und fangen am späten Nachmittag an einen geeigneten Stellplatz zu suchen. Am Lac du Bourget klappt es nicht, da es mittlerweile aus Kübeln regnet. Ausserdem ist die Uferstrasse mit sehr wenigen, für uns geeigneten Stellplätzen gesegnet. Also weiter. Irgenwo hinter Grenoble finden wir dann ein lauschiges Plätzchen und gehen dunkel schlafen.

Frühs wachen wir auf. Die heftigen nächtlichen Gewitter sind abgezogen und bei blauem Himmel frühstücken wir bei herrlicher Aussicht auf die umliegenden Berge.  

Nach dem Frühstück nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Eine letzte Pause kurz vor dem Nationalpark.


Mittlerweile ist es schweineheiß und auf den nächsten 30 Kilometern, auf dem kurvigen, bergauf und bergab führendem Strässchen kommt es dann wie es anscheinend bei uns immer mal vorkommen muss....unser VW-Bus bleibt mit streikendem Automatikgetriebe mitten im Wald stehen.....merde....die Zusatzkühlwasserpumpe will nicht mehr pumpen.....und das vor dem letzten Anstieg.!!! 

Bei über 30°C und mit derb fluchend bearbeite ich die Pumpe. Hilft nix...das Getriebe läuft nur noch im Notlauf, da das Öl zu heiß ist. Wir versuchen mit Plastikfläschen aus den spärlich vorhandenen Wasserpfützen so viel Flüssigkeit auf zu sammeln und irgendwie das Getriebe herunter zu kühlen. Irgendwann kommen wir dann wieder ein paar Kilometer weiter. An einem Dorfbrunnen haben wir dann genug kaltes H2O zur Verfügung um das Getriebegehäuse zu kühlen. Alles was wir an Kanistern dabei haben wird mit Wasser gefüllt um auf den letzten 10 Kilometern reagieren zu können. Der VW-Bus lacht sich einen...und fällt für den Rest des Urlaubes nicht mehr aus.

Mittlerweile können uns diese "Eigenheiten" unseres fahrbaren Untersatzes nicht mehr erschüttern. Wir leben einfach damit. Wenns anders wäre käme ja auch Langeweile auf((((----


Wir kommen ohne weitere Problemchen in Bauduen an und beziehen unser Ferienhaus für die nächsten 2 Wochen. Die Sonne lacht bei sommerlichen Temperaturen vom Himmel. Wir mittlerweile auch wieder....


Das bleibt auch die nächsten 14 Tage so und wir geniessen unseren Aufenthalt mit Touren rund um den Grand Canyon du Verdon in vollen Zügen. Ich verkneife mir an dieser Stelle weitere Tagesberichte.


Werft die Äuglein einfach auf die Nachfolgende Bildergalerie.........................